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PHP 4/5 | Perl | Ruby | Phyton
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Mittelständige Unternehmen,
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Was ist ein Webhoster?

Mit Webhosting lässt sich viel Geld verdienen, keine Frage. Doch Webhoster bieten ja auch allerlei dafür an – der eine mehr, der andere weniger – und das kostet eben Geld. Immerhin stellen Webhoster ihre Server (und damit in erster Linie Speicherplatz – Webspace in der Fachsprache genannt) zur Verfügung, um es Privatpersonen sowohl, als auch Geschäftskunden und ganzen Firmen zu ermöglichen, sich im Internet zu präsentieren.
Das Angebot reicht von der Sicherung verschiedener Domains (eventuell sogar der Wunschdomain), um seine Interessen oder aber auch seine Firma vorzustellen bis hin zum Erstellen von Websites. Die stellt man natürlich ebenfalls über seinen Provider ins Netz. Was auch nicht ohne Belang für die Suchenden nach einem geeigneten Webhoster ist, ist die Bereitstellung von Speicherplatz für den Traffic. Traffic? Was ist denn das? … fragen Sie sich. Nun, der eine oder andere möchte vielleicht ein Forum oder einen Blog führen und im besten Fall entsteht dort viel Leben mit noch mehr Kommentaren. Die Seite sollte bei all dem Verkehr (Traffic) im Datennetz, ja, bei all den Zugriffen, nicht gleich abstürzen.

1&1 Webhosting

Warum ist ein Webspace Vergleich sinnvoll?

Nun kann man ja diese Angebote nicht einfach so pauschalieren. Der eine Webhoster bietet seine Dienste womöglich im Kompaktpaket an, der andere wiederum ist flexibel und lässt auch den Kunden flexibel sein. Das heißt, der Kunde kann quasi ein Grundversorgungspaket erstehen und dann dazubuchen, was immer er benötigt. Wozu sollte man ein Paket erstehen, das nebenbei bemerkt immer monatlich zu zahlen ist, wenn er nur ganz bestimmte Funktionen braucht? Auf der anderen Seite: Warum soll man jedes Extra extra bezahlen, wenn man ein Paket entdeckt, dass zwar etwas mehr anbietet, als man eigentlich braucht, aber dennoch im Gesamten günstiger ist, wie wenn man alles Gewünschte dazubuchen und natürlich auch begleichen muss? Es gibt so unglaublich unterschiedliche Möglichkeiten, den begehrten Webspace zu vermarkten.

Hinzu kommt, dass eine Firma natürlich andere Kapazitäten benötigt, wie Privatpersonen. Und natürlich ist auch das Fachwissen der angehenden Nutzer meist höchst andersgeartet. Soll heißen: Der eine möchte zum Beispiel seine Website gerne selbst – quasi zu Fuß – erstellen, der andere hat lieber einen Baukasten parat, an dem er sich bedienen kann; der aber natürlich auch nicht die Möglichkeiten der Ausgestaltung anbietet, wie eine selbst erstellte Website in einer dafür typischen Sprache wie HTML.

Sicher schwant Ihnen schon, dass Sie um einen ernsthaften Webspacevergleich nicht herum kommen. Wichtig ist es hierbei, wirklich inne zu horchen, was Sie brauchen. Wie viel Speicherplatz benötigen Sie für Ihren Internet-Auftritt? Sind Sie reineweg eine Privatperson oder haben Sie Interessen, die zum Beispiel eines Forums bedürfen? Vielleicht sind Sie aber auch mit einem Onlineshop präsent oder haben dies vor? Oder sind Sie der Chef einer Firma, der unbedingt eine Website braucht – und dies nicht nur, um sich vorzustellen, sondern auch, um zum Beispiel online Hilfestellung geben zu können. Womit schon der nächste Punkt angesprochen ist. Die Zuverlässigkeit des Hostingdienstes. Bei einer Privatperson mag das ja noch gehen und führt auch in der Regel nicht zu einem Schaden, wenn das System mal zusammenbricht. Administriert aber jemand ein Forum oder pflegt jemand einen Blog, wird es schon ärgerlich. Nicht ausmalen möchte man sich aber, wenn eine Firmenwebsite nicht einzusehen ist, weil auf der Seite ein zu hoher Traffic stattgefunden hat und die Server deshalb abgestürzt sind. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein gesundheitliches Problem und keinen Zugriff auf die Homepage Ihres Arztes oder des Notdienstes vom Wochenende.
Weitere Exempel dürften Firmen sein, die online ihre Hilfe, bzw. ihren Support über ihre Homepage anbieten. Ist eine zuverlässige Onlinepräsenz nicht gegeben, kann das eine Firma nahezu zerstören. Unbedingt sollte man sich, wenn man bei einem Webspace Vergleich eine gewisse Vorabauswahl getroffen hat, über den Provider im Netz erkundigen.
Sind Kunden unzufrieden, tun sie das in der Regel im Netz kund. Lesen Sie aufmerksam, was über Ihren favorisierten Webhoster geschrieben wird. Das spart schon im Vornherein viel Ärger.

Ich habe mich für einen Webhoster entschieden. Wie gehe ich weiter vor?

Haben Sie sich schließlich für einen Dienst entschieden, gilt es, zum neuen Anbieter Kontakt aufzunehmen und solche Dinge zu klären, wie: Wie viel Webspace brauche ich? Kann ich mit meiner eventuell schon bestehenden Website umziehen und wie gestalte ich das? Wie viele und welche Domains werden angeboten? Besteht eine zusätzliche Einrichtungsgebühr? Wie findet der Support statt und ab wann kann ich zum neuen Anbieter wechseln (was von der Kündigungsfrist des alten Hosters abhängt).
Der eine oder andere Hostingdienst bietet an, Ihnen die Kündigung beim alten Hoster abzunehmen. Das ist zwar nett gemeint, klappt aber nicht in allen Fällen. Tun Sie dies unbedingt selber und am Besten per Einschreiben. Löschen Sie vor Ablauf des alten Vertrages unbedingt alle wichtigen oder auch sensiblen Daten vom Server des `Ex-Hosters´ und überprüfen Sie unbedingt unter Zuhilfenahme eines Internet-Suchdienstes nach einer gewissen Zeit, ob Ihre alte Domain noch zu erreichen ist.
Wenn ja, machen Sie den alten Hosting-Dienst mit einem Brief darauf aufmerksam, dass er alles zu löschen hat. Kontrollieren Sie danach abermals. Denn `Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!


Haufige Fragen

Gerade als Anfänger haben Sie bestimmt einige offene Fragen. Auch für Fortgeschrittene ist es teilweise oft schwierig alles Sachverhalte richtig einzuschätzen. Wir versuchen Ihnen hier häufig gestellte Fragen ausführlich zu erläutern. Wenn Sie mehr wissen wollen, können Sie gerne im Bereich FAQ nachschauen ob Sie dort die richtige Antwort finen.

Wie viel Speicherplatz benötige ich für meine Website?

Grundsätzlich richtet sich der verbrauchte Speicherplatz nach der Anzahl der Seiten auf der Homepage. Darüber hinaus spielen Dateigrößen eine wesentliche Rolle. Hier vor allem, wenn es sich um pdf-Dokumente zum Download handelt. Und auch Bilder, Formulare und Ähnliches nehmen Platz in Anspruch. Beim Webspace Vergleich wird der Speicherplatz angezeigt. Stellt sich die Frage, wie die genaue Berechnung erfolgt.Im Prinzip reicht für eine kleine Homepage ein Speicherplatz 500 MB aus. Je größer die Seiten werden und je mehr zusätzliche Daten abgespeichert werden, desto größer muss der Speicherplatz werden. Für den Normalgebrauch sollten 1.500 MB allerdings vollkommen ausreichen. Normalerweise gibt es keinen Unterschied zwischen dem verbrauchten Speicherplatz auf dem eigenen Rechner und dem Platz auf dem Server. Beide Berechnungs-Varianten sind identisch und können daher nach den gleichen Prinzipien berechnet werden.

In der Regel bestehen alle Daten, die auf einer Festplatte abgelegt werden, aus Bits. Es sind daher diese Bits, die eigentlich auf dem Rechner Speicherplatz verbrauchen. Diese kann der Computer lesen und sie in Handlungen übertragen. Jedes Zeichen besteht dabei aus einer unterschiedlichen Anzahl Bits, die dann an einer bestimmten Postion auf der Festplatte liegen. Diese Bits nehmen daher Platz auf der Festplatte ein und bestimmten damit den benötigten Speicherplatz. Bei einem Foto werden pro Bildpunkt beispielsweise drei Bit verbraucht, da sich die Farben aus drei Grundfarben zusammensetzen. Handelt es sich um ein Bild von 450×300 Pixel, müssen bereits 135.000 einfache Pixel gespeichert werden. Allerdings hat jedes Pixel drei Informationen, die sich aus den Grundfarben ergeben. Daher muss das Ergebnis mit drei multipliziert werden. Dies entspricht 405.000 Bits. Nun ist bekannt, wie viele Bits verbraucht werden. Wird diese Zahl dann durch 1.024 geteilt, ist der Speicherplatz in MB bekannt. Dies ist eine grobe Berechnungsgrundlage, da ein Bild in der Farbtiefe häufig nicht drei, sondern 16 oder 24 Bit verwendet.
Grundsätzlich basiert die Berechnung für den verbrauchten Speicherplatz immer auf diesen Grundlagen, so dass grundsätzlich immer die Gesamtbitzahl ermittelt werden muss. Die Zahl wird dann auf MBit umgerechnet.
Bei einem Webhosting-Vergleich wird die errechnete Grundlage verwendet. Zusätzlich muss allerdings noch Reservespeicherplatz berücksichtigt werden.

So können Sie abschätzen wie viel Traffic Sie benötigen

Ein wichtiger Faktor bei den verschiedenen Webspace-Angeboten ist der beinhaltete Traffic. Auf diesen Punkt sollten Sie auch Rücksicht nehmen, wenn Sie ihren Webhosting Vergleich durchführen. Traffic beschreibt die Datenmenge, die vom Server des Anbieters zu Ihren Besuchern übertragen werden kann.
Inzwischen bieten viele Webhoster unbegrenzten Traffic oder eine sogenannte Traffic-Flatrate, oftmals verbirgt sich jedoch dann im Kleingedruckten eine Klausel, die dies wieder einschränkt. Daher sollten Sie immer den Datenverkehr Ihrer Webseite im Auge behalten.
Wenn Sie bereits wissen wie viele Besucher Sie im Monat etwa erwarten, so können Sie den Verbrauch bereits vorher abschätzen. Bei besonders großen Datenmengen können Sie eine Anfrage bei den Anbietern stellen.
Eine heutzutage übliche Webseite hat etwa 100 Kilobyte an Daten, bei vielen Bildern kann sich das jedoch schnell auf mehrere Megabyte erhöhen. Gehen Sie daher im Schnitt von etwa 250 Kilobyte pro Seitenabruf aus. Eventuelle Downloads wie Lieder oder Videos, die Sie anbieten, kommen natürlich noch dazu.
Hier eine kleine Beispielrechnung für, eine kleine Seite, die etwa 500 Besucher im Monat hat. Jeder Besucher ruft etwa 5 Seiten ab und tätigt einen Download von 5 Megabyte. Damit ergibt sich ein Traffic von 500 mal 1,25 Megabyte (Webseiten) plus 5 Megabyte (Download), also insgesamt 3125 Megabyte Traffic.
Beachten Sie bei Ihrem Webhosting Vergleich, dass diese Zahlen bei Bildergalerien schnell nach oben schießen können. Sie sollten auch für die Zukunft planen und kein zu kleines Paket wählen. Im Zweifelsfall wählen Sie besser das Paket, das eine Stufe höher liegt. Mit dieser geringen Vorausplanung können Sie eine gesperrte Webseite oder kostspielige Nachzahlungen vermeiden.